Die Abtei Himmerod lädt ein

Die Zisterzienserabtei Himmerod

Zisterzienserabtei Himmerod | Himmerod 3 | D-54534 Großlittgen / Eifel

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Wo ist Himmerod?

Himmerod-BrO-001_thumb[2]Himmerod liegt mitten in Europa, im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland unweit der Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien. In der Nähe der ältesten Stadt Deutschlands Trier, am Südhang der Eifel, dem westlichen Teil des Rheinischen Schiefergebirges, im Tal der Salm gelegen, ist es umgeben von Wäldern, Tälern und Höhen. Benachbart sind malerische kleine Städtchen und Dörfer sowie das Moseltal mit seinen Weinbergen.

Was tun die Mönche?

Sie treffen sich gemäß der Regel des hl Benedikt von Nursia siebenmal täglich zum gemeinsamen Gebet. Dieses feierliche Chorgebet ist wesentlicher Teil ihrer Existenz. Es besteht aus Psalmen und Lesungen, Liedern und Zeiten des Schweigens. Jeder Gast und Besucher ist herzlich eingeladen, an diesen Gebetszeiten teilzunehmen.

Die Mönche arbeiten in der Seelsorge und Verwaltung, in Gäste- und Exerzitienhäusern sind sie präsent und hilfreich für Gruppen und Einzelgäste, die Tage der Erholung, Besinnung, des gegenseitigen Austauschs und der Schulung bei ihnen verbringen.

Über Jahrhunderte habe die Himmeroder Mönche weiträumig Menschen und Landschaft mitgeprägt durch ihre Infrastruktur, ihre Dienstleistungen und vor allem durch ihr Gebet.

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Der Orden der Zisterzienser ist schon 900 Jahre alt. Unser Mutterkloster Cîteaux entstand 1098 als benediktinisches Reformkloster, die Gründermönche nannten es „Neukloster“, weil sie die Benediktsregel und ihre monastische Berufung in der Nachfolge Christi neu in die Mitte ihres Lebens stellen wollten und sie mit aller Ernsthaftigkeit verwirklichen wollten, in Gebet und Arbeit, in ehrlicher Gottsuche und einem einfachen Leben.

Diesem Ideal hatten sich auch die Gründermönche von Himmerod verschrieben, die im Jahr 1134 vom hl. Bernhard von Clairvaux an die Salm gesandt wurden. Himmerod ist übrigens die einzige deutsche Klostergründung des hl. Bernhard und ist natürlich sehr stolz auf diese „Herkunft“.

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Das Kloster wurde im Zuge der Französischen Revolution aufgelöst, die Mönche vertrieben, die Gebäude abgebrochen. Nach dem ersten Weltkrieg konnten 1919 Mönche nach Himmerod zurückkehren und den Neuanfang wagen. Die Klostergebäude wurden in den Jahren 1926/1927 wiedererrichtet (die Kirche erst in den 1950er Jahren), die Gemeinschaft erlebte in die 1930er Jahren eine neue Blüte und wuchs stark an.

Inzwischen sind wir nur noch 10 Mönche und versuchen, die weitläufige Anlage mit ihren großen Gebäuden mit Leben zu füllen. Ja, es ist wichtig, dass Himmerod ein geistlicher Ort bleibt und es immer mehr wird. Dafür sind wir angetreten, aber in den vergangenen Jahren haben wir erleben dürfen, dass dieses Anliegen von ganz vielen Menschen aus Nah und Fern mitgetragen wird. Die Solidarität so vieler Menschen wurde besonders in der Zeit deutlich, als die weitere Existenz des Klosters fraglich geworden war. So hat die Krise zu einer starken Dynamik geführt, die uns neu auf den Weg bringt und gemeinsam in die Zukunft schauen lässt.

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Viele Menschen, die nach Himmerod kommen, den Torbogen durchschreiten und den Klosterbereich betreten, nehmen den Geist wahr, der diesen Ort zu einem besonderen Ort macht. Das möchten wir gerne mit Ihnen teilen, Sie teilhaben lassen an dem, was diesen Ort ausmacht. Seien Sie herzlich willkommen, hier mit uns zu beten und unseren Glauben zu feiern und zu teilen. Dazu ist Raum für Gastaufenthalte, um für den Alltag Kraft zu schöpfen. Dazu ist aber auch Raum in persönlichem Engagement, um zusammen mit den Mönchen Zukunft zu träumen und Zukunft zu gestalten an diesem Kirch-Ort. Gottes Geist hat da ganz bestimmt viele Ideen, die es zu entdecken und zu entfalten gilt.

Seien Sie herzlich willkommen in Himmerod!

Abt Johannes Müller OCist

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Download:

“Himmerod lädt ein” ( PDF, deutsch )

“Welcome to Himmerod” ( PDF, english )

 

Kontakt:

Zisterzienserabtei Himmerod | Abteistraße 3 | D-54534 Großlittgen / Eifel

info@abteihimmerod.de

www.abteihimmerod.de

 

 

Confitemini Domino quoniam bonus
Dankt dem Herrn, denn er ist gut
Da gracias al Senor porque es bueno
Give thanks to the Lord, for he is good
Lodate il Singnore perché è buono
Rendez gaáce au Seigneur car il est bon
Dziekujcie Panu, bo jest dobry

 

 

 

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Fotos: Br. Oliver